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Roehre - AD1

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Röhren-Steckbrief
Röhrenbezeichnung AD1

Bild:AD1-diagramm-2.png Bild:AD1-diagramm-3.png

Hersteller Philips
Markteinführung ca. 1936
Zahl der Elektroden 3
Verwendungszweck
Sockel Aussenkontakt-8er / Topf P8A
Röhrenheizung
Betriebsart
Heizspannung 4 Ut in Volt
Heizstrom 0,95 It in Ampere
Heizart direkt
Röhrenbetriebswerte
Verwendet als
Anodenspannung 250 Ua in Volt
Betriebsspannung Ub in Volt
Gitterspannung Ug3 ι Ug3+5
Ug2 ι Ug2+4
-45 Ug1 ι Ug4
Katodenwiderstand 0,75 Rk in kΩ
Gitterwiderstand Rg1 in kΩ
Anodenstrom im Arbeitspunkt 60 Ia in mA
Leuchtschirmstrom IL in mA
Anodenstrom im Schwingbetrieb IaS in mA
Schirmgitterstrom Ig2 in mA
Raumladegitterstrom Irg in mA
Steilheit 6 mA/V
Mischsteilheit mA/V
Leerlaufverstärkungsfaktor effektive Steilheit 4 Irg in mA
Innenwiderstand 0,67
Innenwiderstand bei 100MHz
Außenwiderstand 2,3
Außenwiderstand zwischen Anode und Anode
Schirmgittervorwiderstand
äqu. Rauschwiderstand
Röhrenverstärkung Faktor
Klirrfaktor 5 k in %
Gitterwechselspannung 30 Ug eff. in V
Wechselspannung zwischen Gitter und Gitter Ug/g eff. in V
Sprechleistung 4,2 Pa in Watt
Nutzleistung P
Röhrengrenzwerte
obere Grenzfrequenz fmax in MHz
Diodenstrom Id in mA
Diodenspitzenstrom mA
Kathodenstrom 90 Ik in mA
Kathodenspitzenstrom mA
max Anodenverlustleistung 15 Pav in Watt
max Anodenspannung 250 Ua in Volt
Anodenspitzenspannung Volt
Diodenspitzenspannung Volt
max Schirmgitterbelastung Pg2+4 in Watt
max Gitterwiderstand 0,7
Spannung zwischen Katode und Heizfaden Uf/k in Volt
Gitter → Anoden Kapazität 2,3 pF
Anoden → Katoden Kapazität pF
Eingangskapazität 7 pF
Ausgangskapazität 6 pF

Die AD1 ist eine direkt geheizte 15 Watt Endtriode mit einer maximalen Anodenspannung von nur 250 Volt. Die Ausgansleistung der AD 1 beträgt bei Verwendung als Röhre der Klasse A Verstärker 4,2 Watt bei 5 % Verzerrung, so dass der Wirkungsgrad nicht weniger als 28% beträgt. Um diese Ausgansleistung zu erreichen, ist eine Belastungsimpendanz in der Anode von 2300 Ohm erforderlich, während das Gitter bis etwa 30V eff. ausgesteuert werden muss. Als Klasse A Verstärker kann die AD1 entweder mit fester oder mit automatischer negativer Vorspannung betrieben werden. Die automatische Vorspannung erzielt man am besten durch einen Widerstand zwischen Nulleiter und Mitte der Heizwicklung des Netztransformators. Dieser Widerstand soll duch einen Kondensator von mind. 2 uF entkoppelt sein, vorzugsweise ein Elektrolytkondensator von 25 oder 50 uF. Die AD1 eignet sich zudem für die Gegentacktschaltung mit Klasse A/B Verstärkung ohne Gitterstrom. In der Schaltung können 2 Röhren der AD1 eine Ausgangsleistung von 9,3 Watt liefern. Als Vorverstärkerröhre kann sowohl die Roehre/AC2 als auch die Roehre/ABC1 genutzt werden. Die Transformatorübersetzung sollte dabei etwa 1:2 betragen (Primärwicklung zur halben Sekundärwicklung).